Satzung

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S A T Z U N G

des Vereins

„Förderverein Schwimmleistungssport in Kiel e.V.“

 

 

Präambel

 

Dieser Verein wird aufgrund einer Initiative von engagierten Schwimmern, Trainern, dem Vorstand von SV Wiking Kiel von 1939 e.V. und Eltern gegründet. Der Schwimmsport ist eine Randsportart, die mit hohen finanziellen Belastungen für die Leistungsschwimmer verbunden ist. Um mögliche Förderer und Sponsoren besser ansprechen zu können, wird dieser Förderverein gegründet.

Zur Vereinfachung wurde in der Satzung die männliche Form verwendet. Gemeint ist stets sowohl die weibliche als auch die männliche Form.

 

 

§ 1 Name und Sitz

 

1. Der Verein trägt den Namen „ Förderverein Schwimmleistungssport in Kiel e.V.“.

 

2. Der Verein hat seinen Sitz in Fockbek.

 

3. Der Verein soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Kiel eingetragen werden.

 

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

1. Zweck des Vereins ist die Förderung des Schwimmleistungssports im Schwimmverein Wiking Kiel von 1939 e. V.. Hierzu gehören auch die Leistungsgruppen, die der unmittelbaren Vorbereitung des Leistungssports dienen.

 

2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen.

 

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

 

4. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

5. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

 

6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

7. Der Verein kann eigene Veranstaltungen durchführen.

 

8. Für die Verbindlichkeiten haftet nur das Vereinsvermögen.

 

 

§ 3 Geschäftsjahr

 

1. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Die Aufnahme im Verein ist schriftlich zu beantragen. Der Aufnahmeantrag kann jederzeit gestellt werden.

 

2. Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft muss schriftlich dem Vorstand gegenüber erklärt werden.

 

3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er kann ein Aufnahmegesuch ohne Angabe von Gründen ablehnen.

 

4. Für die Höhe der jährlichen Mitgliederbeiträge bzw. Förderbeiträge ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

 

5. Mitgliedsbeiträge bzw. Förderbeiträge werden nur per Bankeinzug erhoben.

 

6. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende eines Monats unter Einhaltung einer zweiwöchigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

 

 

§ 5 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Die Organe sind ehrenamtlich tätig.

 

 

§ 6 Mitgliederversammlung

 

An der Mitgliederversammlung dürfen alle Mitglieder des Fördervereins teilnehmen.

 

1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres, einberufen. Die Einladung erfolgt einen Monat vorher in schriftlicher Form an alle Mitglieder. Eine Einladung per Mail ist möglich und ausreichend.

 

2. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen.

 

3. Spätere Anträge - auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge - müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge). Ausgenommen davon sind Änderungen in der Satzung.

 

4. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens der Hälfte der stimmberechtigten Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt.

 

5. Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Bei Abwesenheit des Vorsitzenden leitet sein Stellvertreter die Versammlung.

 

6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Monaten nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und vom Versammlungsleiter unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied eingesehen werden.

 

 

§ 7 Stimmrecht / Beschlussfähigkeit

 

1. Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder (natürlich oder juristisch). Jedes natürliche Mitglied ist mit Volljährigkeit stimmberechtigt. Jedes juristische Mitglied hat ebenfalls eine Stimme. Natürliche und juristische Person können eine Stimmenvollmacht ausstellen und sich so vertreten lassen. Diese Stimmenvollmacht muss für jede Mitgliederversammlung neu ausgestellt werden und vor Beginn der Sitzung dem Vorstand im Original vorgelegt werden.

 

2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

3. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

 

4. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung sind nur dann schriftlich und geheim durchzuführen, wenn dies auf Verlangen der Mehrheit der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder ausdrücklich verlangt wird.

 

5. Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Zweidrittel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.

 

6. Satzungsänderungen werden allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt.

 

 

§ 8 Anzahl, Berufung, Berufungszeit und Abberufung

der Mitglieder des Vorstandes, Aufgaben und rechtsgeschäftliche Vertretung

 

1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei und maximal fünf Mitgliedern. Gemäß der nachfolgenden Reihenfolge ist der Vorstand wie folgt aufzustellen:

a) dem 1. Vorsitzenden,

b) dem 2. Vorsitzenden,

c) dem Schatzmeister,

d) zwei Beisitzer.

 

Der Vorstand des Fördervereins kann mit max. einem Mitglied des Vorstandes des Schwimmvereins Wiking Kiel von 1939 e.V. besetzt werden. Ein Vorstandsmitglied vom Schwimmverein Wiking Kiel von 1939 e.V. kann ausschließlich Beisitzer des Fördervereins sein. Wählbar sind nur natürliche Personen, die das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Eine Wiederwahl ist möglich. Ein Vorstandmitglied darf maximal 12 Jahre dem Vorstand angehören.

 

2. Die Amtszeit beträgt 4 Jahre. Die Amtszeiten der einzelnen Mitglieder des Vorstandes sollen sich möglichst überschneiden. Daher ist es möglich, vor Ablauf der Amtszeit einzelne Vorstandmitglieder zur Wahl zu stellen. Die Wahl erfolgt mit einfacher Mehrheit durch die Mitgliederversammlung. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger im Amt.

 

3. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds ist der gesamte Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu berufen. Hierzu wird im Vorstand abgestimmt. Die einfache Mehrheit ist ausreichend.

 

4. Der Vorstandsvorsitzende ruft bei Bedarf, oder wenn drei Vorstandsmitglieder es begehren, eine Vorstandssitzung ein. Er leitet die Vorstandssitzung. Über die Vorstandssitzungen ist ein Protokoll durch den 2. Vorsitzenden anzufertigen und von ihm und dem Vorsitzenden zu unterschreiben.

 

5. Zur Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist die Anwesenheit von mindestens drei Vorstandsmitgliedern einschließlich des 1. Vorsitzenden erforderlich. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

6. Es muss nicht zwingend für eine Vorstandsentscheidung eine Sitzung durch Anwesenheit durchgeführt werden. Eine Entscheidung kann auch durch einen Rundbeschluss (bspw. per Mail) erfolgen, die schriftlich fixiert wird.

 

7. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung einsetzen.

 

8. Der Vorstand hat für die dauernde und nachhaltige Erfüllung des Satzungszwecks zu sorgen. Er führt die Geschäfte des Vereins. Er legt im Rahmen des Satzungszwecks die konkreten Ziele und Prioritäten der Vorstandsarbeit fest. Er sorgt für die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und für eine ordnungsmäßige Bewirtschaftung des Vereinsvermögens. Er stellt einen Wirtschaftsplan und die Jahresabrechnung auf. Er legt für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Jahresabschluss vor, erstattet Bericht über die Geschäftstätigkeit und sorgt für die Information derjenigen, die dem Verein eine Zuwendung gemacht haben. Er sorgt für Transparenz nach außen.

 

9. Mitglieder des Vorstandes können im Rahmen einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten abberufen werden. Jedoch nur aus wichtigem Grund. Wichtige Gründe können z. B. ein nachhaltiger Mangel an Beteiligung an der Arbeit des Vorstands oder grobe Verstöße gegen die Interessen des Fördervereins sein. Die Mitgliederversammlung muss vorher mit dem Hinweis auf die Abberufung eines Vorstandmitgliedes mit einer Frist von einem Monat eingeladen werden. Vor der entsprechenden Abstimmung hat das betroffene Vorstandsmitglied Anspruch auf Gehör.

 

10. Der Vorstand kann im Rahmen der finanziellen Mittel des Vereins zur Erledigung der Aufgaben des Vereins ehren-, neben- oder hauptamtlich eine Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer sowie unentgeltlich oder entgeltlich Hilfspersonen beschäftigen oder einzelne Vereinsaufgaben Dritten übertragen.

 

11. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten. Eines dieser Mitglieder muss der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes sein. Im Innenverhältnis ist der stellvertretende Vorsitzende verpflichtet, von seiner Vertretungsbefugnis nur im Verhinderungsfall des Vorsitzenden Gebrauch zu machen.

 

 

§ 9 Kassenprüfung

 

Der Schatzmeister führt über das laufende Geschäftsjahr eine einfache Buchführung. Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von 2 Jahren zu wählen. Die Wahlperiode muss unterschiedlich sein. Bei der ersten Wahl nach Inkrafttreten dieser Satzung wird der jüngere Kassenprüfer für ein Jahr gewählt. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu überprüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des abgelaufenen Kalenderjahrs festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

 

 

§ 10 Auflösung des Vereins

 

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

2. Die Bekanntgabe hat durch schriftliche Einladung jedes Mitglieds mindestens 6 Wochen vor dem Termin zu erfolgen.

 

3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend sind. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitlieder.

 

4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Schwimmverein Wiking Kiel von 1939 e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.